GEOarch wurde 2014 von Dr. Markus Dotterweich gegründet. Das Unternehmen bietet für Kunden im deutschsprachigen Raum und International angewandte geoarchäologische Dienstleistungen an. Seit März 2016 kooperieren wir mit dem Consulting Unternehmen UDATA Umwelt & Bildung (www.udata.de) mit Sitz in Neustadt in der Weinstraße. Gemeinsam bieten wir unseren Kunden neben der Geoarchäologie ein breites Spektrum an Forschungsdienstleistungen im Bereich Wasser, Klima, Boden und Energie sowie im Dienstleistungen in den Bereichen Umweltbildung, App-Entwicklung, GIS, Datenmanagement, Projektentwicklung, Stakeholderanalysen und Virtual Reality-Anwendungen an.

GEOarch bietet mit seinem Kompetenznetzwerk aus fachlich renommierten Experten und wissenschaftlichen Einrichtungen ein breites Fach- und Methodenspektrum. Dieses auf die Archäologie zugeschnittene Angebot bietet für Sie eine schnellere, effizientere und somit auch kostengünstigere Möglichkeit, komplexe Fragen zur Verbreitung, Erhaltung und Schutz von archäologischen Befunden und der Rekonstruktion der Paläoumweltbedingungen praxisnah und kompetent zu bearbeiten.

GEOarch grenzt sich als Spezialanbieter ausdrücklich von Dienstleistern ab, die in den Bereichen geophysikalisch-archäologische Prospektion, archäologische Luftbildprospektion, Vermessungstechnik, Anthropologie oder archäologische Grabungen tätig sind. Sie sind jedoch wichtige Partner für eine interdisziplinäre und eine erfolgreiche Projektbearbeitung.

Leitung

Dr. Markus Dotterweich

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Dr. Dotterweich ist bereits seit 1996 in der geoarchäologischen Forschung tätig. Er leitete zahlreiche internationale geoarchäologische Projekte und besitzt umfangreiche Erfahrungen als Berater und Gutachter in der Bodendenkmalpflege sowie im Bodenschutz.

Ausführliche Informationen zu den wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Markus Dotterweich finden Sie auch auf der Homepage www.dotterweich.net.

Dr. Markus DotterweichDr. Markus Dotterweich ist seit 1996 in der geoarchäologischen Forschung mit umfangreichen Praxiserfahrungen tätig. Seit 2005 ist er nebenberuflich als Berater und Gutachter in der Bodendenkmalpflege und Bodenschutz mit geoarchäologischer Schwerpunktsetzung für wissenschaftliche Einrichtungen, Behörden und Unternehmen aktiv. Er besitzt umfangreiche internationale Erfahrungen in der geoarchäologischen Forschung und hatte verschiedene akademische Führungspositionen als Professor inne.

Bereits vor und während seines Studiums der Diplom-Geoökologie erlangte Dr. Dotterweich Erfahrungen in der Bauwirtschaft als Gleisbauer und in der Landschaftsplanung in einem Planungsbüro. Nach seiner Diplomarbeit, die sich mit der Paläoumweltrekonstruktion in Brandenburg beschäftigte und an der Universität Potsdam im Jahre 1998 abgeschlossen wurde, erhielt er ein Stipendium des Cusanuswerks und promovierte im Jahr 2003 mit einem geoarchäologischen Thema am Ökologie-Zentrum der Universität zu Kiel. Anschließend erhielt er einen Ruf auf eine Juniorprofessur an das Institut für Umweltwissenschaften der Universität Koblenz-Landau. Von 2009 bis 2013 erhielt er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein hoch renommiertes Heisenbergstipendium mit geoarchäologischem Schwerpunkt, dass er an der Universität Mainz bis 2013 bearbeitete. Eine Gastprofessur führte ihn 2013 für ein Semester an die Universität Wien. Zuletzt arbeitete er bis Juli 2014 am Institut für Archäologie der Universität zu Köln an einem Forschungsprojekt zur Paläoumweltentwicklung in der Osteifel. Im August 2014 gründete er das Unternehmen GEOarch. Im März 2015 übernahm er die Leitung der Abteilung Forschung & Innovation im Unternehmen UDATA - Umwelt & Bildung und seit 2016 hat er auch die operative Geschäftsführung inne.

Dr. Dotterweichs Kompetenzen liegen in der interdisziplinären Analyse von Böden und Sedimenten, der Paläoumwelt sowie Mensch-Umweltbeziehungen vom Mesolithikum bis zur Neuzeit. Einen wichtigen Aspekt seiner Arbeiten bilden methodische Fragestellungen zur Rekonstruktion von Extremereignissen, wie Überschwemmungen und Bodenerosion. Räumlich umspannt seine Forschungsarbeit Mittel- und Osteuropa, im östlichen Mediterranraum und den Osten der USA. Dr. Dotterweich setzt sich mit lokalen bis globalen Aspekten zur nachhaltigen Landnutzung und dem Bodenschutz auseinander. In diesem Bereich war er als Berater von Forschungs- und Entwicklungsprojekten für kleine bis mittelständische Unternehmen (KMU) tätig.

Dr. Dotterweich besitzt ein international hohes wissenschaftliches Renommee mit umfangreichen Erfahrungen in der Feldforschung. Auf nationalen und internationalen Fachveranstaltungen präsentierte er über 100 wissenschaftliche Vorträge und Poster, publizierte ebenso viele Fachbeiträge und leitete mehrere internationale Fachexkursionen mit geoarchäologischem Schwerpunkt. In der universitären Lehre konzentriert sich Dr. Dotterweich auf die Analyse von Mensch-Umwelt-Beziehungen und geoarchäologischen Methoden. Als Experte begutachtete Dr. Dotterweich Forschungsprojekte und über 50 Aufsätze in internationalen Fachzeitschriften. Er ist aktives Mitglied in zahlreichen Verbänden und Arbeitskreisen und tritt als Experte bei öffentlichen Veranstaltungen sowie in den Medien regelmäßig in Erscheinung.

Ausgewählte Publikationen (Vollständige Übersicht siehe: www.dotterweich.net)

Smetanová, A., Verstraeten, G., Notebaert, B., Dotterweich, M., Létal, A., 2017. Landform transformation and long-term sediment budget for a Chernozem-dominated lowland agricultural catchment. CATENA 157, 24-34.

Schneider, C., Dotterweich, M., Kuhnen, H.-P. (2016): Spotlights on Geoarchaeology around Khirbat al-Minya: A Preliminary Survey. In: Kuhnen [Hrsg.]: Khirbat al-Minya: Der Umayyadenpalast am See Genezareth. Zeitschrift für Orient-Archäologie 32: 7-21

Dearing, J., Acma, B., Bub, S., Chambers, F., Chen, X., Cooper, J., Crook, D., Dong, X., Dotterweich, M., Edwards, M., Foster, T., Gaillard, M-J., Galop, D., Gell, P., Gil, A., Jeffers, E., Jones, R., Krishnamurthy, A., Langdon, P., Marchant, R., Mazier, F., McLean, C., Nunes, L., Suryaprakash, I., Yang, X.D.., Wang, R., Zhang, K. (2015): Social-ecological systems in the Anthropocene: the need for integrating social and biophysical records at regional scales. The Anthropocene Review. http://dx.doi.org/10.1177/2053019615579128

Dotterweich, M., Ivester, A.H., Hanson, P.R., Larsen, D., Dye, D.H. (2014): Natural and human induced prehistoric and historical soil erosion and landscape development in Southwestern Tennessee, USA. Anthropocene 8: 6-24. http://dx.doi.org/10.1016/j.ancene.2015.05.003

Dotterweich, M. (2013): The history of human induced soil erosion: geomorphic legacies, early descriptions and researches, and the development of soil conservation – a global synopsis. Geomorphology 201: 1-34. http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2013.07.021

Dotterweich, M., Stankovianski, M., Minár, J., Koco, Š., Papčo, P (2013).: Human induced soil erosion and gully system development in the Late Holocene and future perspectives on landscape evolution – The Myjava Hill Land, Slovakia. Geomorphology 201: 227-245. http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2013.06.023

Dotterweich, M., Kühn, P., Tolksdorf, J.F., Müller, S., Nelle, O. (2013): Late Pleistocene to Early Holocene natural and human influenced sediment dynamics and soil formation in a 0-order catchment in SW-Germany (Palatinate Forest). Quaternary International 306: 42-59. http://dx.doi.org/10.1016/j.quaint.2013.04.001

Dotterweich, M., Wenzel, S., Schreg, R.(2012): Landschaftsentwicklung seit der Römerzeit im westlichen Segbachtal bei Mayen in der Osteifel. - Erste Teilprojektergebnisse aus dem DFG-Projekt "Zur Landnutzung im Umfeld eines römischen Industriereviers". In: Grünewald, M., Wenzel, S. [Hrsg.]: Römische Landnutzung in der Eifel - Neue Ausgrabungen und Forschungen. RGZM – Tagungen 16: 181-206.

Dotterweich, M., Rodzik, J., Zgłobicki, W., Schmitt, A., Schmidtchen, G., Bork, H.-R. (2012): High resolution gully erosion and sedimentation processes, and land use changes since the Bronze Age and future trajectories in the Kazimierz Dolny area (Nałęczów Plateau, SE-Poland). Catena 95: 50-62. http://dx.doi.org/10.1016/j.catena.2012.03.001

Dotterweich, M. (2011): Systemtheoretische Ansätze zur interdisziplinären Erforschung komplexer Mensch-Umwelt-Beziehungen. In: Daim, F., Gronenborn, D., Schreg, R. [Hrsg.]: Strategien zum Überleben - Umweltkrisen und ihre Bewältigung. RGZM-Tagungen Band 11: 95-107. Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Mainz.

Dotterweich, M. (2010): Pilotstudie zur Landschaftsentwicklung der Montanregion Himmerod. In: OCist, B.F. [Hrsg.]: 875 Jahre Findung des Klosters Himmerod (Festschrift). S. 455 - 466. Selbstverlag der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz (= Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, Band 127).

Dotterweich, M., Haberstroh, J. (2009) : Bodenressourcennutzung und Klimawandel zwischen Mittelalter und Neuzeit. In: Scholkmann, B., Frommer, S., Vossler, C., Wolf, M. [Hrsg.]: Zwischen Tradition und Wandel. Archäologie des 15. und 16. Jahrhunderts. Tübinger Forschungen zur historischen Archäologie 3: 501-510. Faustus-Verlag, Büchenbach.

Dotterweich, M. (2008): The history of soil erosion and fluvial deposits in small catchments of Central Europe: deciphering the long term interaction between human and the environment – a review. Geomorphology 101: 192-208. URL: http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2008.05.023

Dotterweich, M., Bork, H.-R.: Jahrtausendflut 1342. Archäologie in Deutschland 4: 20-23.

Dotterweich, M. (2008): Mensch, Klima und Landschaft in Mitteleuropa in Vergangenheit und Zukunft. Astronomie + Raumfahrt im Unterricht 6: 31-34.

Vanwalleghem, T., Bork, H.R., Poesen, J., Dotterweich, M., Schmidtchen, G., Deckers, J., Scheers, S., Martens, M. (2006): Evidence of Prehistoric and Roman gully development in the European loess belt: a case-study from Central Belgium. The Holocene 16(3):393-401. http://dx.doi.org/10.1191/0959683606hl935rp

Dotterweich, M. (2005): High resolution reconstruction of a 1300 year old gully system in Northern Bavaria, Germany: Modelling long term man induced landscape evolution. The Holocene 15(7): 994-1005. http://dx.doi.org/10.1191/0959683605hl873ra

Tagungsbeiträge (Vollständige Übersicht siehe: www.dotterweich.net)

Mediävistentagung, 22.bis 25.03.2014, Bern, Schweiz: Ursachen und Folgen extremer Bodenzerstörung im Mittelalter

8. Deutscher Archäologiekongress, 6. bis 10.10.2014, Berlin: Landnutzung, Boden- und Reliefentwicklung seit der Römerzeit im westlichen Segbachtal bei Mayen in der Osteifel

Regional Survey and Land Use Reconstruction in the Levant. Workshop at the Yarmouk University, Irbid, Jordan. 25-27 June 25-27, 2014: Wasting soilscapes and human responses: Interpreting historical sources, buried soils and colluvial sediments as archives of past soil erosion and human-environment interactions in the Longue Durée

Karl IV. (1316-1378) und das wechselhafte 14. Jahrhundert. Workshop des GWZO Leipzig an der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. 06. Juni 2014: Das 14. Jahrhundert

Building Ancient Lives: Workshop 'Sustainable Past – Sustainable Future?' Workshop University of Edinburgh, 25-26.03.2014: Changing patterns of resilience in ancient managed landscapes: The Segbachtal case study, Mayen, Germany

2nd International Landscape Archaeology Conference 2012 Berlin, Germany, 6th–9th June 2012: Past soil erosion: Human impact and long term effects

Gemeinsame Jahrestagung AK Geoarchäologie und AG Paläopedologie Leipzig, 17. - 20.05.2012: Ein ungewöhnliches spätglaziales und frühholozänes Boden-Sedimentarchiv im Pfälzer Wald: Haben paläolithische und mesolithische Jäger und Sammler extreme Bodenerosion ausgelöst?

Workshop: Khirbet El Minya and the archaeology of the early Islamic period. Deutsches Archäologisches Institut, Berlin, 8. – 9. September 2011: Landscape and land use around Lake Kinnereth between the Late Byzantine and the Early Islamic periods: Aspects of geoarchaeology

International Meeting Geoarchaeology in Central Europe, Dresden, 30.04 - 02.05.2009: From the past to the future - System based deciphering of the complexity of coupled human and natural systems and their potential for future research and application

Tagung am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (Strategien zum Überleben), 19.-20.09.2008: Bodenerosion und Hungersnot im Spätmittelalter: Systemtheoretische Ansätze zur interdisziplinären Erforschung komplexer Zusammenhänge in der Umweltgeschichte

Arbeitskreis Geoarchäologie, 01. – 04. Mai 2008, Trier: Zerstörte Landschaften: Folgen der Landnutzung während der indianischen und europäischen Besiedlung im Südosten der USA

Arbeitskreis Geoarchäologie, 01. – 04. Mai 2008, Trier: Rekonstruktion ehemaliger Geländeoberflächen mittels Bodenerosionsmodellierung zur Befunderhaltungsprognose

Arbeitskreises Geoarchäologie, Schloss Thurnau, 28. - 29.05.2005: Schluchten und Kolluvien als geoarchäologische Archive einer 7000jährigen Landnutzung in Oberfranken

 

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